Wer wird sind

Wir sind ein Team bestehend aus kompetenten und erfahrenen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten. Unsere Kanzlei vertritt bundesweit Anleger und Bankkunden in Fragen rund um den Widerruf von Darlehensverträgen.

Unsere Leistung

Egal, ob Sie rechtsschutzversichert sind oder nicht: Wir prüfen für Sie kostenlos, ob die Widerrufsbelehrung Ihres Kreditvertrages wirksam ist und ob Sie sich bei einer Refinanzierung die Vorfälligkeitsentschädigung sparen können.



Liebe Darlehensnehmerin, lieber Darlehensnehmer!

Aufgrund einer im Februar 2016 vom Deutschen Bundestag verabschiedeten Gesetzesänderung endete das "ewige Widerrufsrecht" für Verbraucherdarlehensverträge, die zwischen dem 01.09.2002 und dem 10.06.2010 geschlossen wurden, bereits am 20.06.2016 um 24.00 Uhr! 

 

Dies gilt jedoch nicht für Verträge, die nach dem 10.06.2010 geschlossen wurden. Diese neueren Verträge können nach wie vor noch widerrufen werden. Die diesen Verträgen zugrunde liegende Belehrung heißt "Widerrufsinformation". 

 

Auch die den neueren Verträgen zugrunde liegenden Belehrungen ("Widerrufsinformationen") leiden in vielen Fällen an beachtlichen Fehlern, die eine Widerrufsmöglichkeit eröffnen. Dies führt dazu, dass die Widerrufsfrist nicht zu laufen beginnt. Man spricht insofern vom "ewigen Widerrufsrecht". Das heißt, Bankkunden können Kreditverträge in den meisten Fällen auch noch heute widerrufen und rückabwickeln. Sie können sich aufgrund der aktuellen Zinslage günstig refinanzieren und sparen außerdem die sog. Vorfälligkeitsentschädigung.

 

Auf den nachfolgenden Seiten haben wir die aus unserer Sicht wichtigsten Informationen zusammengetragen, die Sie zum Thema Widerruf von Kreditverträgen wissen müssen. 

 

Haben Sie noch Fragen? Kontaktieren Sie uns unverbindlich! Sie erhalten auf jeden Fall eine kostenlose Erstberatung.

Aktuelles

LG Aurich: Verpflichtung zu Aufwendungsersatz macht Widerrufsinformation unwirksam

Endlich wieder ein Urteil zur neuen Widerrufsinformation: Das Landgericht Aurich (Az.: 1 O 806/16) hat mit aktuellem Urteil den Zusatz 

 

"Der Darlehensnehmer hat dem Darlehensgeber auch die Aufwendungen zu ersetzen, die der Darlehensgeber an öffentliche Stellen erbracht hat und nicht zurückverlangen kann."

 

am Ende einer Widerrufsinformation der Ostfriesischen Volksbank eG für unwirksam erklärt. Das Urteil betrifft jedoch zahllose Banken und Sparkassen im Bundesgebiet.

 

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BGH zur Zulässigkeit einer negativen Feststellungsklage

Der Bundesgerichtshof hat mit heute verkündetem Urteil (Az.: XI ZR 586/15) entschieden, dass bei noch laufenden Darlehensverträgen eine negative Feststellungsklage möglich ist. Diese muss darauf gerichtet sein festzustellen, dass die Beklagten (= Bank oder Sparkasse) ab dem Zugang des Widerrufs keinen Anspruch mehr auf Zahlung der monatlichen Zins- und Tilgungsleistungen hat. Nachdem es aufgrund zweier nicht ganz eindeutiger Entscheidungen des BGH seit Februar 2017 immer wieder zu Diskussionen gekommen ist, hat der BGH nunmehr endlich Klarheit geschafft.

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BGH: Widerruf von KfW-Verträgen

Mit seinem Urteil vom 25.04.2017 hat der BGH viele Fragen rund um den Widerruf von Darlehensverträgen beantwortet (Az.: XI ZR 573/15). Besonders interessant sind die Abschnitte, in denen sich der BGH mit der Frage der Berechnung von Rückabwicklungsschuldverhältnissen (insb. zu sog. KfW-Verträgen) sowie der Frage, ob die Bank Kapitalertragssteuer einbehalten darf, beschäftigt.

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BGH: Strenge Anforderungen an die Widerrufsbelehrung in Fernabsatzverträgen

In seiner kürzlich veröffentlichten Entscheidung vom 24.01.2017 (Az.: Xi ZR 183/15) hat der BGH strenge Belehrungserfordernisse bei Darlehensverträgen, die in einer sog. Fernabsatzsituation geschlossen wurden, formuliert.

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